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Das Förderprogramm »Revolution und Demokratie«

Die Ziele des Förderprogramms

Die sächsische Staatsregierung unterstützt mit dem Förderprogramm »Revolution und Demokratie« Projekte, die sich mit den deutschen Revolutionen und den von ihnen bewirkten politischen Systemwechseln auseinandersetzen und diese Erfahrungen für die Zukunft unserer Demokratie fruchtbar machen.

Die geförderten Projekte rücken auch lokale und regionale Ereignisse und Entwicklungen in das Blickfeld, die bislang kaum größere Aufmerksamkeit bekommen haben. Mit den geförderten Projekten werden nicht nur die Menschen angesprochen, welche den Übergangsprozess selbst erlebt und mitgestaltet haben, sondern insbesondere auch nachfolgende Generationen oder diejenigen, die diesem Thema bisher fernstehen.

Wer wird gefördert?

Zuwendungsempfänger des Programmes sind:

  • kommunale Gebietskörperschaften, auch ihre Eigenbetriebe;
  • juristische Personen des Privatrechts, insbesondere eingetragene Vereine, ausgenommen Parteien und Wählervereinigungen;
  • natürliche Personen;
  • Religionsgemeinschaften mit dem staatlich anerkannten Status einer Körperschaft des öffentlichen Rechts, insbesondere Kirchengemeinden

Zu den vier Stichtagen in beiden Jahren wurden insgesamt 192 Anträge auf Förderung gestellt. In mehreren Sitzungen hat der Beirat zum Förderprogramm »Revolution und Demokratie« über die Vergabe der Mittel entschieden. 69 Projekte hat der Beirat im Jahr 2019 für eine Förderung ausgewählt; 2020 konnten 61 bewilligt werden.

Wo wird gefördert?

Die Projektträger müssen ihren Sitz beziehungsweise Hauptwohnsitz im Freistaat Sachsen haben. Kooperationen sächsischer Zuwendungsempfänger mit Initiativen aus anderen Bundesländern und den Nachbarstaaten sind möglich. Kooperationsprojekte müssen mindestens hälftig auf dem Gebiet des Freistaates Sachsen durchgeführt werden.

Welche Projekte werden gefördert?

Förderfähig sind insbesondere Projekte, die:

  • die Folgen der Revolution für den Aufbau eines neuen politischen Systems und der Demokratisierung der Gesellschaft deutlich machen,
  • die Selbstermächtigung der Bürger während der Revolution und danach als Vermächtnis für die politische Beteiligung heute in Erinnerung rufen,
  • die Entwicklung des Freistaates seit seiner Ausrufung im Jahr 1918 und seiner Wiedergründung im Jahr 1990 erfahrbar machen und dabei auch vergleichende Perspektiven einnehmen,
  • Zusammenhänge zu den ostmitteleuropäischen Nachbarstaaten und den westdeutschen Ländern aufzeigen und die länderübergreifende Zusammenarbeit darstellen und stärken.

Wie funktionierte das Verfahren?

Bewilligungsstelle ist die Sächsische Aufbaubank (SAB). Anträge für eine Projektförderung konnten für das Jahr 2019 bis zu den Stichtagen 28. Februar und 31. Mai 2019 und für das Jahr 2020 bis zu den Stichtagen 31. Oktober 2019 und 28. Februar 2020 bei der SAB eingereicht werden. Unter Vorsitz von Staatsminister Oliver Schenk entschied der Beirat nach den jeweiligen Stichtagen, welche Projekte gefördert werden.

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