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    Ein Bildlogo in den Farben Grau, Grün, Rot, Schwarz und Gelb mit der Aufschrift Revolution Demokratie
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    Revolution und Demokratie

    Die Friedliche Revolution ist kein isoliertes geschichtliches Ereignis. Ereignisse von europäischer, ja globaler Dimension haben zur Teilung Deutschlands und Europas geführt, die maßgeblich durch die weitgehend friedlichen Revolutionen der Jahre 1989/90 in ganz Mittel- und Osteuropa überwunden wurde.

    Die Vorgeschichte begann mit dem 1. Weltkrieg, der in Deutschland ebenfalls zu einer Revolution und einem Wechsel des politischen Systems führte. Revolutionen sind tiefe Einschnitte in der Geschichte eines Landes. Sie ermöglichen einen Neuanfang, können dadurch aber neue Spaltungen hervorrufen; immer gibt es Gewinner und Verlierer. Die Revolutionen von 1918/19 und 1989/90 bahnten den Weg in die Demokratie, eine parlamentarische Regierungsform und den Rechtsstaat. Diese Ereignisse liegen 2019/20 100 bzw. 30 Jahre zurück. Die gewonnene Freiheit kann von Neuem gefährdet und beseitigt werden, wie die Weimarer Republik zeigt.

    Wirtschaftliche Krisensituationen verknüpften sich mit einer politischen Polarisierung, die gemeinsame Lösungen oder auch Regierungsbildungen erschwerten. Damals wie heute zeigt sich, dass existentielle Sinn- und Identitätsfragen ebenso zur Spaltung der Gesellschaft und erbitterten Kämpfen führen können wie Gefährdungen der Sicherheit oder der wirtschaftlichen Existenz der Bürger.

    Demokratie und die Gewährleistung der Grundrechte sind keine Selbstverständlichkeiten, sondern müssen stets verteidigt werden müssen. 30 Jahre nach der Friedlichen Revolution und 100 Jahre nach der ersten Gründung eines Freistaates kommt es darauf an, die Erinnerung an diese Ereignisse erneut wachzurufen, sich dieses Erbe weiter oder ganz neu anzueignen und damit eine politischen Kultur zu befördern, die mit Konflikten konstruktiv umgeht. Die letzten Jahre haben gezeigt, dass hier erheblicher Handlungsbedarf besteht.

    Förderprogramm

     Ein stilisierter Schreibblock mit Stift

    Der Beirat

     Eine stilisierte Personengruppe

    Veranstaltungen

    Ein Mann steht an einem Rednerpult

    Geschichte

    Ein Demonstrationszug.

    Aktuelles

    Beirat bewilligt Zuwendungen für 50 weitere Projekte

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    (© Sächsische Staatskanzlei)

    Staatsminister Oliver Schenk während der Beiratssitzung. Er führt den Vorsitz des Beirates.

    Eine Frau und zwei Männer sitzen an einem Tisch.
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    (© Sächsische Staatskanzlei)

    Eine wesentliche Aufgabe des Beirats ist es, die Projektanträge inhaltlich zu prüfen und diejenigen Projekte auszuwählen, die finanziell gefördert werden sollen.

    Auf einem Beambild steht Revolution Demokratie
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    (© Sächsische Staatskanzlei)

    Das Förderprogramm rückt sowohl lokale als auch regionale Ereignisse und Entwicklungen in den Vordergrund.

    Männer und Frauen sitzen in einem Saal an einem Tisch.

    In seinen Sitzungen am 24. Juni und 1. Juli 2019 hat der Beirat zum Förderprogramm »Revolution und Demokratie« über die Anträge aus der 2. Antragsrunde sowie über die aus der 1. Antragsrunde noch offenen Anträge entschieden.

    Dabei hat er für 50 Projekte Zuwendungen in Höhe von 757.179,70 Euro bewilligt. Im März 2019 hatte der Beirat bereits 237.567,42 Euro verausgabt. Damit sind die 2019 zur Verfügung stehenden Mittel von 1.050.000 Euro nahezu ausgeschöpft.

    Die Sächsische Aufbaubank wird in Kürze beginnen, die Zuwendungsbescheide zu versenden. Sämtliche Projekte, die die Bescheide erhalten haben, werden wir Ihnen auf diesem Portal vorstellen.

    Beirat entscheidet über weitere Anträge

    Am Montag, dem 24. Juni, wird der Beirat über 59 zum zweiten Stichtag am 31. Mai 2019 eingegangene Anträge entscheiden.

    Weiter im Verfahren sind zudem 14 Anträge aus der ersten Runde, über die nun abschließend entschieden wird. Möglicherweise ist noch ein zweiter Sitzungstermin am 1. Juli notwendig.

    Für das Förderprogramm hat der Sächsische Landtag in diesem Jahr 1.050.000 Euro zur Verfügung gestellt.

    Preisträger des Medaillen-Gestaltungswettbewerbs ausgezeichnet

    Männer und Frauen stehen vor einer Galerie.
    V. l. n. r.: Henry Krause (Staatskanzlei), Rico Nakoinz (Staatskanzlei), Olaf Stoy, Stefan Garzareck-Todorov, Dr. Rudolf Reimann, Franziska Brech (Staatskanzlei), Thomas Popp (Staatskanzlei), Matthias Grimm, Dr. Rainer Grund, Helmut Herholz.  © Sächsische Staatskanzlei

    In der Wappengalerie der Sächsischen Staatskanzlei haben am 29. Mai 2019 Herr Thomas Popp, Amtschef in der Sächsischen Staatskanzlei, Herr Dr. Rudolf Reimann, Präsident der Sächsischen Numismatischen Gesellschaft, und Herr Dr. Rainer Grund, Direktor des Münzkabinetts der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden, die Gewinner des Medaillen-Gestaltungswettbewerbs ausgezeichnet.

    Joachim Gauck und Michael Kretschmer sprechen zur Kommunalwahl vom 7. Mai 1989

    Zwei Männer applaudieren. © Julien Reiter

    Im Leipziger Paulinum wurde an die Kommunalwahl vor 30 Jahren in der DDR erinnert. Unter dem Motto »Vom Mut, nicht wegzusehen« sprachen unter anderem Ex-Bundespräsident Joachim Gauck und Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer mit Zeitzeugen. Mehr als 500 Menschen kamen zur Veranstaltung.

    Die Kommunalwahl vom 7. Mai 1989 markierte den Beginn der Friedlichen Revolution, in deren Verlauf Mauern fielen, Grenzen sich öffneten und Deutschland sich wiedervereinigte.

    Damals hatten Bürgerrechtler in mehr als 1.000 Wahllokalen die Stimmenauszählung verfolgt. Dadurch konnten sie nachweisen, dass das offiziell verkündete Ergebnis manipuliert worden war.

    43 Projektanträge zum ersten Antragsstichtag eingegangen

    Zum ersten Antragsstichtag am 28. Februar gingen 43 Projektanträge auf Förderung ein. Der Beirat entschied sich in seiner Sitzung am 1. April für 20 Projekte. Die Bewilligungsbescheide werden derzeit von der Sächsischen Aufbaubank versandt.

    Die Antragsteller hatten die Möglichkeit, auf dem Antrag anzukreuzen, dass sie mit ihrem Projekt in das nächste Verfahren kommen wollen. Diese Projekte werden in der nächsten Runde noch einmal aufgerufen. Antragsschluss ist der 31. Mai 2019.

    Förderprogramm »Revolution und Demokratie« gestartet

    In der Kabinettspressekonferenz am 15. Januar 2019 stellte Staatskanzleichef Oliver Schenk das neue Förderprogramm der Sächsischen Staatskanzlei »Revolution und Demokratie« vor.

    Das Förderprogramm steht vor dem Hintergrund des 30. Jahrestages der Friedlichen Revolution und der ersten Gründung des Freistaates vor 100 Jahren. Die Erinnerung an diese Ereignisse soll wachgerufen und das Erbe weiter gegeben werden. 
    Mit dem Programm können in diesem und im nächsten Jahr Projekte gefördert werden, die an die historischen Ereignisse und den Aufbau der Demokratie erinnern.

    Für 2019 sind dafür eine Million Euro vorgesehen, für 2020 können Projekte mit insgesamt 600.000 Euro gefördert werden.

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