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Ein Schriftlogo mit der Aufschrift Revolution Demokratie

Eröffnung der Open-Air-Ausstellung im Kulturpalast Dresden

Männer und Frauen sitzen in einer Veranstaltung
Der Vorsitzende des Vereins Denk Mal Fort! e.V. - Die Erinnerungswerkstatt Dresden und Projekträger, Holger Hase, hält eine Ansprache im Dresdner Kulturpalast.  © Henry Krause

Die Open-Air-Ausstellung an der Schlossstraße in Dresden läuft vom 8. Oktober bis zum 9. November 2019. Untermalt werden die Veranstaltungen durch Lichtinstallationen von Andrea Hilger auf dem Wandbild »Der Weg der Roten Fahne« von 1969 im Außenbereich des Kulturpalastes (linke Fassade).

24. Oktober 2019, Donnerstag um 18:00 Uhr

Geschichtsphilosophische Fragen an ein Komplexbild der DDR mit Prof. Dr. Thomas Brose aus Berlin.

Das 1969 fertiggestellte Wandbild »Der Wegder Roten Fahne« ist Ausdruck eines noch nicht erchöpften Zukunftsoptimismus. Aber schließlich wurden unerfüllte gesellschaftspolitische Utopien zur Ressource einer latenten Opposition. Wie stellt sich das Komplexbild heute, 50 Jahre nach seiner Fertigstellung, dar?

7. November 2019, Donnerstag um 18:00 Uhr

Die »Rote Fahne«, das Erbe der DDR und Dresdens Erinnerungskultur mit Dr. Joachim Klose aus Dresden, Michael Kölsch aus Leipzig, Johannes Nichelmann aus Berlin und Barbara Lubich aus Dresden.

Aufgrund seines deutlich ideologischen Gehalts stand das Wandbild »Der Weg der Roten Fahne« schon bald nach 1989 zur Diskussion und wurde zum meist dikutierten bildkünstlerischen Objekt des aus der DDR ererbten Kunstbesitzes im Dresdner Stadtraum.

Die Debatte um die Neuformierung des kulturellen Gedächtnisses der Stadt um lokale Identitäten und erlebte Geschichte fürht der »Der Weg der Roten Fahne« bis heute.

Beide Veranstaltungen finden im Kulturpalast Dresden im Erdgeschoss statt.

Ausstellung »Die Rückseite der Mauer war bunt« in Berlin eröffnet

Ein Mann steht an einem Rednerpult.
Fotograf Piet Joehnk stellt die Ausstellung vor.  © Sächsische Staatskanzlei

Die Ausstellung in der Vertretung des Freistaates Sachsen beim Bund in Berlin zeigt eine Auswahl von Mauerfotografien von Piet Joehnk. Anlass ist das 30. Jubiläum der Friedlichen Revolution und der Grenzöffnung.

Am 17. September 2019 wurde die Ausstellung feierlich eröffnet. Nach einführenden Worten der Sächsischen Staatsministerin für Wissenchaft und Kunst, Dr. Eva-Maria Stange, und des Bevollmächtigten des Freistaates Sachsen beim Bund, Staatssekretär Erhard Weimann, stellte der Wissenschaftler und Fotograf Joehnk die Ausstellung vor.

Sehr bildhaft erinnerte er an die Zeit, als die Mauer die Menschen in Ost und West trennte. Bei einer Dienstreise nach Westberlin 1986 war Joehnk, der die Fotografie als seine Leidenschaft bezeichnet, auf die Idee gekommen, die Malereien und Grafitis auf der Westseite der Mauer zu fotografieren. Dass die Mauer drei Jahre später fallen würde, war damals undenkbar.

Die Ausstellung ist öffentlich zugänglich und kann bis 1. Dezember 2019 in der Sächsischen Landesvertretung in Berlin besucht werden.

11. September 2019: Ausstellung „Labytopia“ eröffnet

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(© Sächsische Staatskanzlei)
Auf dem Foto ist ein Ausstellungsstück der Ausstellung »Labytopia« zu sehen.
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(© Sächsische Staatskanzlei)
Auf dem Foto ist ein Ausstellungsstück der Ausstellung »Labytopia« zu sehen.

Die Ausstellung „Labytopia – Altäre der Friedlichen Revolution?“ wurde am 11. September 2019 in der Kreuzkirche in Dresden eröffnet. Unter der Regie von Juliane Vowinckel und Reinhard Zabka entstand eine sehr lebendige Ausstellung, die an die DDR erinnert sowie daran, wie schwer es Künstler in der Dikatur hatten, die sich nicht an das Raster der systemnahen Kunst halten wollten. Zugleich veranschaulichen die gezeigten Werke – beispielsweise ein „Altar der Reisefreiheit“, der die Sehnsucht der DDR-Bürger nach Reisefreiheit abbildet – die Umbrüche 1989 und 1990. „Mit dieser Schau wollen wir nicht die Asche der Friedlichen Revolution verehren, sondern das innere Feuer erhalten“, so Reinhard Zabka in seiner Rede.

Die Ausstellung ist bis 24. Oktober 2019 in der Dresdner Kreuzkirche zu sehen. Ab Ende Oktober gibt es einen zweiten Teil im Lügenmuseum in Radebeul.

Weitere Informationen finden Sie hier:

Zur Website der Kreuzkirche Dresden

Zur Website des Lügenmuseums Radebeul

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